Whooohoooo: Kommt da was Neues? Cocktail Bitters sind Trend

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit den Machern von Ferdinand’s Gin entstanden und enthält Werbung*
Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach Neuem, Altem was wieder gut wird und sonstigen Dingen die Begeistern.
Was will ich sagen, ich bin bei den Cocktail Bitters gelandet… ich liebe Cocktails, auch mal einen süßen, aber lieber herbe und bittere Varianten…
Heute gibt es einen Cocktail mit Triple Orange, Gin und Cocktail Bitters.

Orange hoch Drei mit Cocktail Bitter

Aber was sind eigentlich Cocktail Bitters?

Bei Cocktail Bitters handelt es sich um eine Art Würzzutat für klassische Cocktails mit Gin…. Cocktail Bitters passen ganz wunderbar zu Gin Aromen und hebt manche Facetten sogar ganz wunderbar hervor.

In Rezepte findet man den Bitter immer wieder und dosiert wird e in so genanten „Dashs“, was so viel bedeutet wie kleine Spritzer. Ein Dash ist ganz oft ausreichend und das ist wiederum ganz anders als seine bitteren Verwandten wie Campari oder Aperol.
Cocktail Bitters sind hochkonzentrierte Essenzen, die meistens aus verschiedenen Komponenten besteht. Oft gibt das Aroma das hier im Vordergrund steht auch den Bitter seinen Namen.

Orange hoch Drei mit Cocktail Bitter

Woher kommen die Cocktail Bitters eigentlich her?

Der wohl bekannteste Cocktail Bitter dieser Art, ist der Angosturabitter. Erfunden wurde er in den 1820ern vom deutschen Arzt Johann Siegert und zwar als Heilmittel gegen diverse Tropenkrankheiten. Es dauerte allerdings nicht lange, bis diese Tinktur als Würzmittel verwendet wurden, die sodann im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts immer mehr in Mode kam. Vor allem wurden Bitters in den vielen Bars zur unverzichtbaren Zutat für die damals noch sehr neuen Cocktails.
Schaut man sich alte Cocktailbücher aus dem frühen 20. Jahrhunderts an, so findet man dort  bereits knapp 100 verschiedenen Cocktail Bitters.
In den 1980 und 90er Jahren war dann die Zeit für süße und bunte Cocktails und die leckeren Bitters versauerten in den Cocktailbars… zu schade eigentlich…

Mittlerweile tauchen sie Gott sei Dank immer wieder häufiger in den unterschiedlichsten und vielfältigsten Geschmacksnuancen auf. Viele Bartender sind sogar dazu übergangen, ihre eigenen Bitters herzustellen, teilweise sogar nach historischen Originalrezepten.

Orange hoch Drei mit Cocktail Bitter

Bekannte Geschmacksnoten bei Cocktail Bitters

Angosturabitter und Orangenbitter sind wohl die bekanntesten Cocktail Bitters… zu den bekannteren Sorten gehört noch der rote Peychaud’s Bitter, der auf Enzian basiert und leicht süßlich und floral vom Geschmack her ist. Zu diesem Bitter gibt es auch noch eine Abwandlung, der Creole Bitter.

Dieser Bitter hat seine Hauptrolle beispielsweise im Cocktail Sazerac. Hier wählt der Gast die Spirituose selbst aus, Zucker, etwas Wasser und ein Bitter kommt dann noch hinzu. Dieser Bitter wird konstant seit 1830 produziert.

Weitere beliebte Aromen für Bitters sind: Pfirsich, Zitrone, Grapefruit und Minze oder aber auch eher exotische Aromen wie Trauben, Sellerie, Kakao oder Rhabarber. Gerne werden auch Kräuter und Gewürze für Bitters verwendet wie beispielsweise Rosmarin oder Thymian.

Orange hoch Drei mit Cocktail Bitter

Aromen Pairing: Warum mischt man eigentlich in einen Drink überhaupt Cocktails Bitters?

Menschen wie ich lieben Bitterkalte oder einen bitteren Geschmack, ja sogar anregend finde ich ihn… aber eigentlich soll uns der Geschmack „Achtung!“ signalisieren.
Dieser Ur-Instinkt ist bei vielen noch immer vorhanden – ein zu intensives Bitter-Aroma wird immer noch mit Toxizität gleichgesetzt.

Um ein Gericht oder einen Cocktail perfekt zu machen, schöpft man aus dem Vollen… Köche und Bartender bieten mittlerweile eine unglaubliche Vielfalt an kulinarischen Möglichkeiten, die sie immer weiter entwickeln und vollendeter auf den Tisch und die Theke bringen möchten und dazu gehört zweifelsohne auch das bittere Aroma. Ein guter Cocktail soll nach Möglichkeit alle Geschmacksrezeptoren bedienen und da dabei in der Regel eine Menge starker und oftmals auch einige Aromen zu vordergründig sind, ist eine bittere Note unerlässlich. Kurz gesagt: Bitters sind dazu da, den Cocktail perfekt abzurunden, vielfältigere Facetten des Cocktails zu zeigen und ihm eine nötige Tiefe verleihen… keine Cocktailplörre, sonder vollmundige, raffinierte Drinks mit ganz viel Harmonie und Körper… man könnte von Charakter oder Seele des Cocktails sprechen.

Orange hoch Drei mit Cocktail Bitter

Gin & Tonic und die Cocktail Bitters

Bitters sind aber nicht nur bei klassischen Cocktails eine wichtige Zutat. Auch oder gerade deshalb ist er super geeignet, um einen Gin Tonic so richtig aufzupimpen…

Hier kannst Du Dich echt austoben… es gibt unzählige, facettenreiche, bunte und wunderbare Möglichkeiten die Cocktail Bitters einzusetzen.

Neben einem Tonic, der das ein oder andere Aroma hervorhebt, lassen sich mit Cocktail Bitters ziemlich trendige und wilde Kreationen zusammenstellen wie beispielsweise mit einem Riesling Bitter oder einem Bitter mit Lavendel und Rose. Wichtig: Cocktail Bitters sind nicht zu dominant, sondern ergänzen das Aroma-Profil ganz dezent aber bestimmt. Bei der Dosierung sollte man grundsätzlich immer etwas vorsichtig sein: 1-2 Dashes aus einer Pipette sind oft völlig ausreichend.

Sind Cocktail Bitters auch selbst herzustellen?

Diese Frage ist mit einem klaren JA zu beantworten, auch wenn ein solcher Ansatz schon mal mehrere Wochen oder sogar Monate benötigt, bis er perfekt gereift ist.
Die eigentliche Herausforderung ist die, dass die Früchte, Gewürze und Kräuter oftmals unterschiedlich lange brauchen, um ihr ganzes Aroma optimal zu entfalten.

Zu Beginn braucht es einfach Geduld und schon ein wenig Übung, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wird…. Aber Übung macht den Meister oder die Meisterin und irgendwie braucht man schon auch mal neue Herausforderungen oder? Also trau Dich!

Egal wie, Du solltest auf alle Fälle hochwertige Zutaten in Bioqualität verarbeiten. Dazu solltest Du auch am Alkohol nicht sparen, d.h. billiger Fusel ist nicht gut für den Geschmack!

Orange hoch Drei mit Cocktail Bitter

Beispielrezept für Deinen eigenen Bitter

Du nimmst einen Liter sehr neutralen Alkohol (gibt’s beim Brenner Deines Vertrauens oder in der Apotheke) zusammen mit den Zesten von zwei Orangen und zwei Grapefruits, einem halben Bund Minze und ein halbe Tasse Pfefferkörnern, gerne einen sehr aromatischen Pfeffer wie Tellycherry oder Berpfeffer und füllst das in ein Einmachglas.

Dieses große Einmachglas musst Du fest verschließen und für gute drei Wochen bei Zimmertemperatur dunkel lagern.
Nach dieser Zeit siebst Du alles durch ein Passiertuch und tadaaaa, schon ist Dein eigener, intensiver und hochkonzentrierte Bitter fertig.
Damit jetzt noch alles ganz Schick ist, kannst Du das Ganze noch in kleine Fläschchen füllen – glaub mir, wenn Du Cocktails mixt und Du verwendest einen Dash des Bitters hast Du alle Aufmerksamkeit auf Dir…. Die Bitters solltest Du kühl und dunkel aufbewahren, nur so bleiben die Geschmackstoffe lange erhalten.

Aber heute geht es um Cocktail Bitters der besonderen Art: FERDINAND’S BITTERS SWEET SYMPHONY 

Wer Gin und Cocktails oder Gin Cocktails mag landet irgendwann bei den Bitters des Herstellers von Ferdinand’s Saar Dry Gin, der vor noch gar nicht so langer Zeit sein Sortiment um eine Reihe an Cocktail Bitters erweitert hat.

In folgenden vier Geschmacksrichtungen sind diese wunderbaren Bitters erhältlich:

  • Riesling-Quitte,
  • Weinrose-Lavendel,
  • Roter Weinberg-Pfirsich-Hopfen und
  • Rubinette Apfel-Zitronen-Thymian

Diese Bitters sind gespickt mit hochkonzentrierten Aromen greifen das blumig-fruchtige Aroma der Weinbauregion auf aus der sie kommen…
Du kannst damit nicht nur den klassischen Gin & Tonic verfeinern, auch Desserts lassen sich dabei richtig gut aufpimpen.

Orange hoch Drei mit Cocktail Bitter

Eine richtig gute Variante habe ich heute für Dich dabei: Triple Orange mit Wildrose & Lavendel Bitter.

Aber nun gibt es endlich dieses ultra leckere Rezept…

Dreifach O(range)
 
Zutaten
  • …für ein Glas
  • 6 cl Gin, am besten einen London Dry oder einen Gin mit Zitrusaromen
  • 1 TL herbe Orangenmarmelade
  • 3 Dashes Ferdinand’s Wildrose & Lavendel Bitter https://www.ferdinandsgin.de/#products
  • 1  Orangenscheibe von einer Bio Orange oder einer Orange mit unbehandelter Schale
  • Tonic Water zum Auffüllen
  • Eiswürfel
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Unbehandelte Schale einer Orange
Zubereitung
  1. So geht’s
  2. Den Gin, die Marmelade und den Bitter mit zwei Eiswürfel in einen Shaker geben und gut schütteln.
  3. Jetzt nimmst Du ein schönes Glas, füllst Eiswürfel hinein und gibst den Mix in das Glas. Das Ganze wird  mit Tonic Water aufgefüllt und mit einer Orangenscheibe und einem Zweig Rosmarin garniert.
  4. Möchtest Du das Ganze etwas kreativer, dann kannst Du aus der mit einem Sparschäler abgeschnittenen Schale der Orange eine Rose formen.

Orange hoch Drei mit Cocktail Bitter

Zum Weiterlesen gibt’s heute das hier

  • Bei Eat, Blog, Love gibt es diesen leckeren Cocktail und
  • von mir gibt’s einen Bluego: Hugo mit Blaubeeren

Sooo, nun gab’s wieder jede Menge Tipps, Rezepte und Top Infos….

Ich bin gespannt, ob ich Dich ein bisschen mitnehmen und für Bitters begeistern konnte…

Orange hoch Drei mit Cocktail Bitter

wünsche Dir ein richtig tolles Wochenende… natürlich mit dem entsprechenden Cocktail…

Chin Chin und bis Montag 😉

Hab’s schön, lass es Dir gut gehen und vergiss das Genießen nicht…

Viele Grüße

Deine Julia

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