Dreierlei Pesto mit Pasta… der kleine Winter- und Sommernachtstraum

Ob Basilikum, Petersilie, Rucola oder rote Beete: Dreierlei Pesto dazu noch selbstgemacht, schmeckt einfach wunderbar, dazu noch hausgemachte Pasta und der kleine Winter-/Sommernachtstraum ist fertig…

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Wo sind eigentlich die Jahreszeiten hin und was hat das Pesto damit zu tun?

Die Sonne strahlt, blauer Himmel, die Vögel zwitschern (im Januar) schon wieder oder immer noch? Wie’s auch sei… wenn es sich schon ein bisschen wie „la bella vita“ anfühlt, könnte ich auch Pasta machen… und da die Arbeit wieder begonnen hat, ich etwas Entspannung in meiner Küche vertragen könnte und dazu noch etwas von dem ich vielleicht auch noch ein paar Tage länger zehren kann… mache ich Dreierlei Pesto… eine wunderbare Wahl dazu noch ein tolles Kontrastprogramm zur Kälte… einfach, subito herzustellen, ein kleines Aromabömbchen mit ausreichend Mineralstoffen, Vitaminen und gesunden Zutaten und dazu noch teilweise vegan…

Die Gedanken schweifen ab zum letzten Sommerurlaub im Piemont, gutem Essen und tollem Wein…

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Selbsgemachte Pasta für das Dreierlei Pesto

Und wenn ich schon mal dabei bin, könnte ich auch noch etwas Pasta herstellen… ok, mit einer Pastamaschine ist das nicht ganz so schwierig ;)… selbstgemachte Nudeln zu den dreierlei Pesto… traumhaft… meine Woche ist gerettet…

Das beste Mehl…

Da ich letzte Woche in der Mühle nicht ganz einkaufszettelgetreu eingekauft habe, sondern mich von der riesigen Auswahl habe inspirieren lassen, ging einiges an Mehl mehr mit als ursprünglich geplant.
In meinem Einkaufskörbchen sind Mehle gelandet aus Braunhirse, Teff (Zwerghirse), Kastanien, Kichererbsen und Buchweizen… wer aufgepasst hat merkt, dass das alles Mehle ohne Gluten sind „Klugscheißermodus off“ 😉
Ja, war irgendwie Absicht, nach der feudalen Weihnachtszeit wieder Gesundes zu sich zu nehmen, aber ich finde das auch ziemlich spannend damit zu experimentieren.

Mein Pasta Maker… gut Ding will Weile haben 🙂

Ok, also zur Pasta zurück… da ich nach knapp sechs Jahren Bedenkzeit, Besitzerin einer PN 100 von Häussler geworden bin und wir mittlerweile echt dicke Freundinnen sind, ist das Pastamachen ziemlich einfach und schnell erledigt…dazu kann ich mit den unterschiedlichen Matrizen viele unterschiedliche Formen herstellen… ach, es gibt echt nicht viel Besseres ist als frische und hausgemachte Pasta… naja gut… ein tolles Glas Babera ist auch nicht schlecht… oder die Kirschtomatentarte… oder… ok gut, sagen wir frische und handgemachte Pasta zählt zu den leckersten Dingen die es gibt…für mich zumindest 🙂

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Buchweizen Spaghetti mit dreierlei Pesto

Ich habe mich heute dazu entschlossen, Buchweizenspaghetti herzustellen (selbstverständlich könnt Ihr die Pasta auch kaufen… ich hatte jetzt eben große Lust welche zu machen 🙂 und da ich meinen Vorrat etwas auffüllen möchte, ganz abgesehen von der Tatsache, dass ich mich nicht für ein Rezept entscheiden kann, gibt es dreierlei Pesto dazu: Rote Beete-Walnuss-Roquefort, Avocado-Pistazie-Rauke (vegan) und Petersilie-Cashew-Peperoni (vegan)… zweimal grün einmal pink… pink gefällt mir natürlich sehr gut, ja, wir Mädchen mögen Dinge die bunt, besonders pink sind… und das ist auch gut so… den Glitzer lassen wir heute mal weg, geht auch mal ohne…

Also mein Plan für heute steht: hausgemachte Buchweizenspaghetti mit Tre die Pesti oder Pesti meets Pasta… lasset die Spiele beginnen und die Entspannung eintreteten… Ärmel hoch und los geht’s…

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Buchweizenpasta
 
Zutaten
  • 400 g Buchweizenmehl
  • 4 Eier

  • oder gekaufte Spaghetti
Zubereitung
  1. Eier und Mehl in die Pastamaschine geben, vermengen und kneten.
  2. Fertig 🙂

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Dreierlei Pesto
 
Zutaten
  • ...für das Avocado-Pistazien-Pesto
  • 100 g Pistazien
  • 3 sehr reife Avocados
  • 3 frische Knoblauchzehen
  • 6 EL Zitronensaft und Abrieb der Zitrone
  • 1 Handvoll frisches Basilikum
  • Salz & Pfeffer

  • ...für das Rote Beete-Walnuss-Roquefort Pesto
  • 2 Rote Beten
  • 4 frische Knoblauchzehen
  • 80 g Roquefort
  • Olivenöl zum Braten
  • gutes kaltgepresstes Olivenöl
  • 1 Handvoll Rauke
  • 1 Handvoll glatte Petersilie
  • 2 Handvoll Walnüsse
  • Saft und Abrieb einer halben Zitrone
  • Salz & Pfeffer

  • ...für das Petersilien-Cashew-Pesto
  • 160 g Cashewkerne
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 Bund krause Petersilie
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 3 frische Knoblauchzehen
  • 1 rote Peperoni
  • 1 Zitrone
  • Salz & Pfeffer
Zubereitung
  1. ...für das Avocado-Pistazien-Pesto
  2. Zunächst die ungesalzenen Pistazien aus den Schalen pulen und die Nüsse für ca. 2 Stunden in heißes Wasser legen. Danach lässt sich die dünne Haut ganz einfach von dem Nusskern lösen.
  3. In einer beschichteten Pfanne, ohne weitere Zugabe von Öl die Pistazien rösten, anschließend dann einen Moment herunter kühlen lassen und ein paar Kerne für die Dekoration zur Seite legen.
  4. In der Zwischenzeit, die Avocado halbieren, den Stein entfernen (aber nicht wegwerfen, den brauchen wir noch) und das Fleisch der Avocado mit einem großen Löffel aus der Schale in eine Schüssel geben.
  5. Die Schale der Zitrone und 6 EL von dem Saft zur Avocado geben.
  6. Die Knoblauchzehen schälen und grob hacken.
  7. Basilikum waschen und von den Stielen abzupfen.
  8. Knoblauch und Basilikum zu der Avocado geben.
  9. Die mittlerweile ausgekühlten Pistazien grob hacken und ebenfalls zu den Avocado zufügen.
  10. Zitronensaft, Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer ebenfalls dazu geben und alles mit dem Pürierstab zerkleinern bis eine homogene Masse entstanden ist.
  11. Ich mag es nicht ganz so cremig, sondern eher mit etwas „Crunch“ deshalb höre ich bereits etwas vorher auf.
  12. Das Pesto zum Schluss abschmecken und gegebenenfalls noch mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitronensaft abschmecken.
  13. Wenn das Pesto fertig ist, alles in ein verschließbares Glas füllen, die Avocadokerne dazugeben und in der Masse „vergraben“ und zum Abschluss noch etwas Olivenöl auf das Pesto geben, so dass das Pesto komplett bedeckt ist. Deckel drauf und fertig!

  14. ...für das Rote Beete-Walnüssen- Roquefort Pesto
  15. Die Rote Beete kann man schon am Vortag rösten. Dazu putzt man sie, schneidet die Enden ab und legt sie in eine Auflaufform. Zwei der Knoblauchzehen gibt man mit der Schale dazu.
  16. Das Ganze wird großzügig mit Olivenöl übergossen und für etwa 50 Minuten bei 200 Grad im Backofen gegart. Wenn die Rote Bete kalt sind, schälen und zusammen mit dem Knoblauch im Öl aufbewahren.
  17. Die Rote Beete, den gerösteten Knoblauch, den Roquefort und alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben. Zum Schluss einen guten Schuss feines Olivenöl zugeben. Alles pürieren bis eine sämige rot-violette Creme entstanden ist. Nummer zwei ist auch fertig 🙂

  18. ...für das Petersilien-Cashew-Pesto
  19. Die Cashewkerne ohne Zugabe von Öl in einer beschichteten Pfanne anrösten.
  20. Zitrone auspressen und die Schale abreiben.
  21. Den restlichen Knoblauch abziehen und in die Schüssel geben.
  22. Petersilie waschen und grob von den Stielen befreien.
  23. Alle Zutaten in der Schüssel pürieren.
  24. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  25. Pesto Nummer 3 ist nun auch fertig.

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7 Kommentare

  1. Wow das sieht wahnsinnig lecker aus. Da weiss man gar nicht wo man zuerst reinbeißen möchte ? yammi

    • Liebe Evica,
      sind auch alle drei Pesti (ist das der Plural von Pesto… na ich hoffe mal ;)) sehr lecker…
      LG
      Julia

      • Hi Hi. Ich glaube ich versuche mich mal an der Avocado Version. Warum muss man denn die Kerne wieder reintun?
        Lg
        Evica

        • Hi Eva,
          die Enzyme des Avocadokerns verhindern, dass das Pesto oxidiert. Gibst Du den Kern nach der Zubereitung wieder zur Creme, bleibt die Farbe länger erhalten. Zitronensaft unterstützt das ebenso.
          Viel Spaß beim ausprobieren und ich würde mich freuen, wenn ich nach dem Ausprobieren von Dir hören würde.
          Liebe Grüße
          ZaZu

          • Ahhh… Na das ist doch mal ne Info ? Muss noch den Basilikum besorgen, der Rest ist schon da. Heute wird aber erstmal die Zartbitterschoki am Stiel getestet ?

  2. Hi Julia, habe mal wieder auf deiner Seite reingeschaut und kriege das Grinsen nicht aus dem Gesicht :-D. Sehr schön! LG Kerstin

  3. Pingback: Selbstgemachte Guacamole - einfach, lecker und mit Gelinggarantie!

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