Es gibt selbstgemachtes Eis: Vanilleeis mit Aprikosen-Lavendel Swirl

Dieser Beitrag enthält Werbung wegen Nennung von Blogs
Eis geht eigentlich immer oder? Dabei muss es süß, cremig, lecker, am Liebsten fruchtig oder mit was auch immer… es gibt unendlich viele Möglichkeiten Eis herzustellen…
Aber eins ist klar: Selbstgemachtes Eis ist einfach großartig und gar nicht so schwer… Du kannst Dein eigenes Lieblingseis herstellen, genauso wie Du es magst…
Und wie Du das am Besten machst und auf was Du achten solltest, verrate ich Dir heute und dazu gibt es dieses leckere Rezept für ein Vanilleeis mit Aprikosen-Lavendel Swirl.

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

Eis selbst zubereiten mit oder ohne Eismaschine?

Die große Frage bei der Herstellung von Eis ist meist die: Mit oder ohne Eismaschine? Und wenn Eismaschine: mit oder ohne Kompressor?Klar kannst Du Eis herstellen ganz ohne Eismaschine. Dazu brauchst Du nur etwas Zeit und einwenig mehr Geduld. Damit die Zutaten bei der Verarbeitung eine optimale Temperatur haben, kühlst Du sie schon mal im Kühlschrank etwas runter. Zutaten, die Du aufkochen musst und die im Anschluss wieder abgekühlt werden müssen, wie beispielsweise die Mischung für Vanilleeis, solltest Du sicherheitshalber bereits am am Vortag vorbereiten.

Ist die Eismischung gut durchgekühlt, gibst Du die Mischung am Besten in eine große, bereits vorgefrostete Metallschüssel. Nach ungefähr 1 Stunde ist die Masse bereits angefroren und sollte mit einem großen Löffel gut durchgerührt werden. Diesen Vorgang wiederholst Du alle 20 -40 Minuten… so schlägst Du immer wieder Luft unter die Eismischung und Dein Eis  wird cremig und locker, ganz ohne Eis ohne Kristalle.

Eis mit Eismaschine selber machen

Für mich gibt’s hier ja nur eine Lösung: mit Kompressor – dann kann ich Eis einfach mal selbst machen ohne Vorplanung 🙂
Aber eigentlich funktionieren beide relativ gut, auch wenn die Eismaschine ohne Kompressor etwas mehr Planung und Vorbereitung bedürfen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Eis gefriert, während es ständig durch die Maschine gerührt wird. So wird ständig Luft unter das Eis gerührt und wird richtig cremig und mit einem super leckeren Schmelz daher. Auch wenn Du Dich noch so bemühst, besser bekommst du es per Hand nicht hin. Soll das Eis eine noch etwas festere Konsistenz bekommen, gibst Du es einfach in einem Gefrierbehälter ggf. noch 1-2 Stunden ins Gefrierfach und das war’s.

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

Auf ein Wort zur Eismaschine mit Kompressor

Bei einer Eismaschine mit Kompressor liegen die Vorteile auch klar auf der Hand: Du kannst sofort starten, dein Eisfach wird nicht durch die vorzukühlende Schüssel blockiert und du erhältst ziemlich zuverlässig ein absolut  cremiges Eis.
Da ich mein Eis gerne relativ fest mag, friere ich es dennoch für 1-2 Stunden nach, dann ist es perfekt…. Noch besser bei dieser Eismaschine ist, dass Du mehrmals täglich Eis zubereiten kannst. Gute Eismaschinen mit Kompressor haben meistens eine Nachkühlfunktion, die dein Eis noch eine Weile kalt hält, wenn du es nicht direkt herausnimmst.

Du solltest wissen, dass die Eismaschinen mit Kompressor einen etwas höheren Kaufpreis haben als die Maschinen ohne. Oftmals ist hier aber die Qualität des Zubehörs aber auch der Maschine selbst meistens hochwertiger verarbeitet.
Platz braucht sowohl die mit als auch die ohne eigenen Kompressor, das sollte nicht unbedingt Deine Kaufentscheidung beeinflussen. Sagen kann ich, dass die Eismaschinen mit Kompressor in der Regel ein bisschen größer sind, aber so unglaublich viel macht das nicht aus.
Empfehlen kann ich Dir eine solche Eismaschine dann, wenn Du Kinder hast oder gerne viel Eis für viele Personen zubereiten willst.

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

Tausendundeine Eisvariante oder Sorte oder Art…

Dein Eis kannst Du in den unterschiedlichsten Varianten selbst herstellen. Damit meine ich jetzt nicht nur die verschiedenen Geschmackssorten, nein, sondern auch die zahlreichen Arten von Eis.

no. 1: Eis mit Sahne und Milch

Die am meisten bekannte Eis-Art, die Du überall kaufen kannst besteht in erster Linie aus Sahen oder Milch und wird genau aus diesem Grund auch Sahneeis bzw. Milcheis genannt.
Dieses Eis ist, wie der Name schon sagt, besonders cremig, was der hohe Fettanteil und die Zugabe von Ei bzw. Eigelb begründet.
Ich würde behaupten, dass dieses Eis, weil es so schön cremig ist und ganz wunderbar schmilzt bei allen Eisliebhabern gleichermaßen beliebt ist.

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

no. 2: Eis aus Obst

Im Sommer ist dieses Eis eine ganz wunderbare Erfrischung…Eis aus Früchten ist leicht und fluffig und deshalb auch ziemlich beliebt. Dieses Eis besteht in der Regel zu mindestens 20% aus frischen oder gefrorenen Früchten… So kannst Du z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren oder anderen Obstsorten ganzjährig zu Eis verarbeiten… Das Ganze geht mit Wasser, also als Sorbet oder in der Variante mit Sahne oder Milch. Sobald Sahne und Milch zugegeben wird, spricht man meist von Fruchteiscreme.

no. 3: Semifreddo oder Parfait

Semifreddo (ital.) oder Parfait (franz.) sind Bezeichnungen für halbgefrorenes Eis, das im anders als Eiscreme nicht unter Rühren, sondern stehend gefroren wird. Die Italiener nennen diese Variante Semifreddo. Der ziemlich hohe Anteil an Sahne und Eigelb verhindert dabei die Bildung großer Eiskristalle, die beim Gefrieren entstehen, sodass das Eis auch ohne Rühren cremig wird und auf der Zunge schmilzt. Halbgeferorenes ist genau deshalb die optimale Eisvariante, wenn man noch keine Eismaschine hat, zu einem leckeren Abendessen aber ein tolles Dessert zaubern möchte.

no. 4: Frozen Joghurt

Ein Trend der aus den USA kommt ist gefrorener Joghurt.
Mittlerweile gibt es eigens dafür Frozen-Joghurt-Läden die weil mal wieder sehr trendy, wie Pilze aus dem Boden schießen. Für diese Eis-Art verwenden die Hersteller statt Sahne einfach Joghurt. Zugegebenermaßen, das Eis schmeckt lecker und erfrischend und hat dazu noch eine ziemlich gute Kalorienbilanz… Frozen Joghurt ist bei dieser Variante meist nur eine ziemlich cremige Basis, getippt wird das Ganze mit Früchten, Saaten, Nüsse oder allerlei Gummizeugs…

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

no. 5: Sorbet

Manchmal ist es ja so unglaublich heiß, dass man den ganzen Tag Eis essen könnte… eine ganz wunderbare Variante ist hier das Sorbet. Zum einen spart es Kalorien, zum anderen ist es bestens geeignet für Menschen mit Intoleranzen. Es ist sogar möglich, Zucker durch andere Süßungsmittel zu ersetzten und es schmeckt ausgezeichnet. Sorbet besteht hauptsächlich aus Wasser, das mit Zucker/Süßungsmittel und Früchten oder anderen geschmacksgebenden Zutaten, wie Saft oder Limonade, zu Sorbet verarbeitet wird.

no. 6: Clean Eating Eis

Mittlerweile gibt es ja die unterschiedlichsten Ernährungsformen. Eine davon ist Clean Eating – was bedeutet, man verzichtet möglichst auf vorverarbeitete Lebensmittel wie beispielsweise raffinierten Zucker, Schokoladensauce etc. und bleibt bei nährstoffreicheren und möglichst naturbelassenen Zutaten. Das heißt aber nicht, man muss deswegen auf Eis verzichten.
Zucker kann ganz wunderbar ausgetauscht werden beispielsweise durch Datteln.
Eier sind bei dieser Ernährungsform erlaubt, Milch und Sahne wird durch die Getreide- oder Kokosmilch ersetzt.

no. 7: Veganes Eis

Veganes Eis ist überhaupt kein Problem und liegt sogar einwenig im Trend. Immer mehr Menschen verzichten bei ihrer Ernährung auf tierische Produkte, was nicht heißt, dass man auf leckeres Eis verzichten muss. Bei der Herstellung von veganem Eis wird statt Milch oder Sahne einfach Kokos-, Soja-, Mandel- oder Reismilch bzw. Sojasahne verwendet, auf Eier wird selbstverständlich verzichtet und trotzdem wird das Eis ziemlich cremig.

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

no. 8: Eis am Stiel oder Popsicles

Bei Eiscreme möchte man ganz bewusst Luft im Eis, damit es schön cremig wird. Bei Eis am Stiel ist das anders… hier soll das Eis hart gefrieren, damit es handlich und möglichst lange geschleckt werden kann. Für diese Eis Variante werden häufig Säfte, Limonaden oder Fruchtpürrees verwendet – für Farbe und Geschmack, aber auch Kokosmilch und verschiedene Alkoholika wie beispielsweise Gin eignen sich super dafür.

no. 9: Softeis

Softeis ist aus Freizeitparks, Kirmes, aus Shoppingcentren und Fußgängerzonen nicht mehr wegzudenken…Softeis bietet ein ganz besonderes Vergnügen, erinnert oftmals an Kindheitserinnerungen… Die Softeis Masse unterscheidet sich eigentlich nicht viel von herkömmlichem Eis. Sie friert bereits bei -6 °C schon bei etwas niedrigerer Temperatur als Eiscreme, die erst bei -18 °C zu Eis wird. Im Anschluss wird mit Überdruck noch ordentlich Luft in das Eis gedrückt, so kommt es zu seiner sahnig-schaumigen Konsistenz.

Und das sind die Grundzutaten für ein gutes Eis

Bei Eis gilt: Die Zutaten sollten absolut frisch und bestenfalls naturbelassen sein… sonst benötigst Du gar nicht viel dafür…

Die Basis: Flüssigkeit

Eis benötigt immer eine solide Basis und das ist Flüssigkeit. Du kannst hierfür Milch, Sahne oder aber auch Crème fraîche, saure Sahne, Buttermilch oder Joghurt verwenden. Gut geht auch eine Mischung aus einigen Zutaten. Sahne und Milch enthalten Fett und eigenen sich deshalb auch als optimale Geschmacksträger für viele Aromen wie beispielsweise Vanille, Zimt oder Kaffee.
Du bist der Chef im Ring und bestimmst was in Dein Eis darf…also probier einfach aus was schmeckt: Gerne kannst Du vollfette Milchprodukten statt halbfette Milch verwenden.
Willst Du Dein Eis lieber vegan zubereiten, dann kannst Du statt Kuhmilch z.B. zu Mandel- oder Sojamilch verwenden.

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

Zucker & Süßungsmittel

Zucker hat bei der Herstellung von Eis gleich zwei Funktionen: Er beeinflusst zum einen in hohem Maße die Konsistenz Deiner Eiscreme. Das Eis wird cremiger, wenn Du  sehr feinen Zucker verwendest, besser noch, Du nimmst Glukose oder löst den Zucker vorher in etwas Wasser auf. Zum anderen ist Zucker natürlich ein Süßungsmittel und somit ein Geschmacksgeber.

Wunderbare Alternativen zu Haushaltszucker sind aber auch Honig oder Dattelsirup.

Eier

Eier werden in der Eisherstellung als Emulgatoren verwendet und stellen eine Verbindung zwischen Wasser und Fett her. Sie sorgen zudem für die Aufspaltung der Milchfettpartikel und geben Deinem Eis so für eine besonders cremige Konsistenz. Holst Du das Eis aus dem Froster, trennen sich die wasser- und fetthaltigen Zutaten außerdem weniger schnell, sodass das Eis auch halbgeschmolzen noch genauso schmeckt, wie es soll.

Möchtest Du veganes Eis herstellen, kannst Du beispielsweise Johannisbrotkernmehl verwenden oder Agar Agar. Einfach 1 Ei durch 1 TL Johannesbrotkernmehl tauschen. Das Mehl löst sich ganz wunderbar in der Eismasse auf und dickt es an, also kein Bammel vor Mehlklümpchen.

Obst

Sehr gerne verwende ich Obst in meinem Eis – damit kannst Du nochmal so richtig was rausholen… Im Idealfall solltest Du natürlich frische Früchte der Saison nehmen, aber auch Tiefkühlfrüchte sind ok. Von Dosenfrüchten halte ich nicht ganz so viel, ist aber Geschmacksache…jedoch solltest Du hier darauf achten, die Zuckermenge reduzieren, da diese Früchte meist schon gezuckert sind.

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

Kräuter & Gewürze

Mit diesen Zutaten kannst Du nochmal so richtig was rausholen. Ich verwende Kräuter und Gewürze ganz gerne für ein Nachtischeis: Safrane oder die heutige Variante Vanille-Aprikosen-Lavendeleis sind einfach ganz großartig. Aber auch Pfeffer, Zimt und viele andere Gewürze lassen sich ganz wunderbar in Eis verwenden. Je nachdem, ob Du geschmacklich experimentierfreudig bist oder nicht, kannst Du dich hier austoben. Absolute Klassiker sind hier Vanille, Kakao, Zimt oder Kaffee aber auch sowas wie Chili, Tonka, Ingwer, Anis oder Rosmarin sind echt lecker im Eis… probiere Dich einfach mal aus… Und wenn du ganz mutig bist, dann verringerst Du die süßen Komponenten und machst mal ein herzhaftes Eis wie z.B. Senfeis für ein Rindertatar.

Mein Grundrezept für ein Vanilleeis

Aufgepasst, jetzt wird’s leicht 🙂

Egal was Du bisher gehört hast, Eis selber zu machen, ist nicht schwer.
Diese Grundeismasse ist genau genommen das Grundrezept für mein allerliebstes Vanilleeis.

Wenn Du Dich ein bisschen mit Eis und seiner Herstellung beschäftigst wirst aber feststellen, dass die meisten Eisrezepte für Milcheis genau diese Grundrezept verwenden.

Aufpumpen kannst Du es dann mit Fruchtpürees, Schokolade, in Alkohol eingelegte Früchte oder ganz trendy mit Cookie Dough…. Einzige Bedingung: Schmecken muss es!

Grundrezept Vanilleeis
 
Zutaten
  • …für 750 ml Eis
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 4 Eigelbe
Zubereitung
  1. So geht’s

  2. Du gibst Milch, die Sahne und den Zucker in einen Topf.
  3. Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und sowohl Mark und Schote in die Milch-Sahne-Mischung geben.
  4. Jetzt wird die Sahne-Milch-Mischung erwärmen, aber noch nicht kochen.

  5. Die Eigelb mit einer Gabel verkleppern und gut aufschlagen.
  6. Das aufgeschlagene Eigelb in die noch nicht zu heiße Sahnemilch einrühren, dabei mit einem Schneebesen immer weiter rühren bis alles gut vermischt ist.

  7. Die Milch-Sahne-Zucker-Ei Mischung in eine Schüssel auf ein Wasserbad setzen und die Masse auf 75-85 °C erhitzen und vom Herd nehmen. Diesen Vorgang nennt man „Zur Rose abziehen“.
  8. Aber Vorsicht: Wenn die Masse zu heiß wird, hast Du Sahne Rührei.

  9. Damit die Masse in der Schüssel nicht mehr weitergart, lässt Du am Besten in Dein Waschbecken kaltes Wasser ein und stellst die Schüssel dort hinein und rührst gelegentlich um.

  10. Wenn die Masse kalt ist, gibst Du sie entweder in den Gefrierschrank und rührst das Eis alle 30 Minuten durch oder Du gibst es in die Eismaschine und lässt es dort rühren und gefrieren.

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

So verleihst Du Deinem Eis das gewisse Etwas

Wenn Du dieses Grundrezept ein paar mal zubereitet hast, brauchst Du ein bisschen Abwechslung, um das einfache Vanilleeis auf die nächste Stufe zu bringen.
Das geht ganz einfach, indem Du die Grundmasse veränderst z.B. mit Gewürzen, Kräutern, Obst, Matcha- oder Chaitee, flüssige Schokolade oder Backkakao oder Fruchtpürees.

Oder aber Du gibst der Grundmasse weitere feste Zutaten wie Nüsse, Saaten, Schokoraspel sowie getrocknete Früchte einfach 5 Minuten vor Ende in die Maschine. Hier musst Du wissen, dass wenn Du die Zutaten zu früh dazu gibst, dass Eis nicht gleichmäßig gefriert. Halbflüssige Zutaten wie Fruchtpürees kannst Du auch erst kurz vor Ende mit unterrühren lassen so bekommst du einen richtig schönen Swirl. Den Fruchtpürees solltest du immer etwas Zucker beifügen, dann frieren sie ohne Eiskristalle.

Vanilleeis mit Aprikose-Lavendel Swirl
 
Zutaten
  • …für 750 ml Vanilleeis
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 4 Eigelbe
  • 3 TL Lavendelblüten

  • ...für das Aprikosenpüree
  • 200 g Aprikosenpüree
  • Das stellst Du entweder selbst her oder wie ich Reste verwenden vom Aprikosensirup kochen
  • (dafür ca. 300 g Aprikosen mit 50 g Zucker und 50 ml Wasser einkochen)
Zubereitung
  1. So geht's

  2. …für das Vanilleeis
  3. Du gibst Milch, die Sahne und den Zucker in einen Topf.
  4. Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und sowohl Mark und Schote in die Milch-Sahne-Mischung geben.
  5. Die Lavendelblüten gibst Du am Besten in einen Einmal-Teebeutel den Du mit einer Schnur zubindest und gibst das Ganze in die Milch-Mischung.
  6. Jetzt wird die Sahne-Milch-Mischung erwärmen, aber noch nicht kochen.

  7. Die Eigelb mit einer Gabel verkleppern und gut aufschlagen.
  8. Das aufgeschlagene Eigelb in die noch nicht zu heiße Sahnemilch einrühren, dabei mit einem Schneebesen immer weiter rühren bis alles gut vermischt ist.
  9. Die Milch-Sahne-Zucker-Ei Mischung in eine Schüssel auf ein Wasserbad setzen und die Masse auf 75-85 °C erhitzen und vom Herd nehmen. Diesen Vorgang nennt man „Zur Rose abziehen“.
  10. Aber Vorsicht: Wenn die Masse zu heiß wird, hast Du Sahne Rührei.

  11. Damit die Masse in der Schüssel nicht mehr weitergart, lässt Du am Besten in Dein Waschbecken kaltes Wasser ein und stellst die Schüssel dort hinein und rührst gelegentlich um.

  12. Wenn die Masse kalt ist, gibst Du sie entweder in den Gefrierschrank und rührst das Eis alle 30 Minuten durch oder Du gibst es in die Eismaschine und lässt es dort rühren und gefrieren.

  13. …für das Aprikosenpüree

  14. Dafür ca. 300 g Aprikosen waschen, halbieren, vom Kern befreien und mit 50 g Zucker und 50 ml Wasser einkochen. Alles abkühlen lassen und fertig.

  15. Ich habe vor einiger Zeit Aprikosensirup gekocht und die ausgedrückten Aprikosen aufbewahrt. Diese Masse ist nahezu perfekt für dieses Eis.

  16. Das Aprikosenpüree wird ca. 5 Minuten bevor das Eis fertig ist unter die Eismasse gegeben und schon ist dieses mega leckere Eis fertig.

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

Wenn Dein Eis zu hart ist…

Wenn Du vermeiden willst, dass Dein Eis zu hart wird, gibt es ein paar Tricks:

Verwende mehr Zucker, dass wird das Eis cremiger
Hochprozentiger Alkohol hat einen tieferen Gefrierpunkt, d.h. bereits kleine Mengen reichen aus, um das Gefrieren zu verzögern.
Speiseeis gefriert zwar bei minus 18°C, aber wenn Du es nicht ganz so hart möchtest, stell Dein Gefrierfach auf -10 bis -15 °C ein, damit Dein Eis nicht zu hart wird.
Lasse Dein Eis vor dem Essen ca. 15-30 Minuten im Kühlschrank antauen.

Wenn Dein Eis zu weich ist…

Bei manchen Eissorten passiert es, dass die Eismaschine fertig, aber das Eis dennoch noch viel zu weich ist? Auch das ist nicht schlimm: Auch Profis frieren ihr Eis nochmal im Gefrierschrank nach. Eis einfach aus der Maschine holen und noch mindestens 2 Stunden einfrieren.

Manchmal kann es aber auch andere Gründe haben, wie beispielsweise diese hier:

Auf das genaue Zutatenverhältnis achten:

  • Das Zuckerverhältnis wurde nicht richtig beachtet: Flüssigkeit und feste Zutaten sollten in einem Verhältnis von 2:1 bestehen, d.h. ca. 15 – 20% der Gesamtmasse bestehen aus Zucker
  • Alkohol solltest Du erst am Ende des Gefrierprozesses hinzugeben.
  • Die Eismasse auf Kühlschranktemperatur bringen. Viele Eismaschinen werden bereits ein paar Minuten vor dem Hinzugeben der Eismasse eingeschaltet. Auch sollte die Eismasse bereist heruntergekühlt sein bevor du sie in die Eismaschine umfüllst.
    Ganz wichtig: Den Eisbehälter maximal zu 2/3 befüllen, ansonsten kann die Maschine nicht genügend Luft unter die Eismasse rühren und das Eis läuft über

Vanilleeis mit Lavendel und Aprikosen Swirl

So bewahrst Du Dein Eis am besten auf

Selbstgemachtes Eis schmeckt einfach unglaublich lecker und richtig gut. Damit das auch möglichst lange so bleibt, bewahrst Du es am besten luftdicht verschlossen in einem Gefrierbehälter auf. Zwar friert das Eis bei -18 °C, aufbewahren solltest Du es aber etwas wärmer bei -10 bis -15 °C, dann friert es nicht zu stark durch und wird es nicht zu hart.

Da Du bei der Eisherstellung keine Konservierungsstoffe oder sonstige haltbar machende Zusätze verwendest, bist Du sicher, wenn Du Dein Eis, dass mit Ei hergestellt wurde maximal 1 Woche aufbewahrst. Eis, dass ohne Ei hergestellt wurde wie z.B. Sorbet, schmeckt auch noch nach ca. 4 Wochen gleich gut. Je länger Du aber das Eis aufbewahrst, desto mehr gehen Geschmack und Konsistenz verloren. Ist Dein Eis einmal aufgetaut, solltest Du es nicht wieder einfrieren. Aber ich kann Dir sagen, bei uns wird seit ich das Eis selbst herstelle, nichts mehr zurück eingefroren… die Töpfe sind ausgeschleckt und geputzt 😉

Soooo, jetzt kennst Du alle Tipps und Tricks für gutes selbstgerechtes Eis und ich kann nur noch sagen: Ran an den Topf und los geht’s…

Ich habe heute zum Weiterlesen noch das hier

Ich wünsche Dir jetzt eine traumhafte Woche mit ganz viel Eis und Sonne und tollen Momenten…

Liebe Grüße und lass es Dir gut gehen

Julia

Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Bitte teile Ihn!

Schreib hier Deinen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*