DIY Geschenkidee: Weihnachtliche Mandarinenmarmelade mit Gewürzen

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Gewürzmanufaktur Pfeffersack & Soehne entstanden und enthält Werbung.
Eine meiner großen Leidenschaften ist das Thema Haltbarmachen, Fermentieren, Einkochen… und um Dir ein bisschen davon mitzugeben, habe ich heute eine DIY Geschenkeidee für eine weihnachtliche Mandarinenarmelade für Dich.
Marmelade und Sirup kochen steht vor allem im Sommer, aber natürlich auch jetzt im Winter hoch im Kurs bei mir.

Mandarinenmarmelade

Denn nicht nur Punsch und Weihnachtsplätzchen schmecken so richtig schön würzig-süß nach Weihnachten, das kann Marmelade eigentlich auch ziemlich gut.
Deshalb verschenke ich auch seit ein paar Jahren auch immer etwas Selbstgemachtes zu Weihnachten. Und weil es so gut ist, muss auch in diesem Jahr eine Wiederholung her – mit anderen Zutaten… die Lieben Liebenden sind da mittlerweil nämlich ganz schön auf der Hut. Ständig schauen und fragen sie, was denn mal wieder in der Mach ist… ich finde das super, denn so kann ich öfter was Neues machen J Auch wenn ich zu den Jägerinnen und Sammlerinnen gehöre, muss man ja keine mega Vorräte anlegen… Marmelade ist frisch eh am Besten.

So wird alles was süß ist zu Marmelade eingekocht, aber auch Gemüse in Verbindung mit Obst lässt sich ganz wunderbar in Chutney verarbeiten.
Ganz aktuell und hoch im Kurs sind ja in der Winterzeit exotische und Zitrusfrüchte und zur Zeit gibt es Mandarinen in Hülle und Fülle… also was gibt es schöneres, sie ein wenig mit Gewürzen zu verfeinern und als kleines Geschenk zum Adventseinladungen mitzunehmen…

So fruchtig, würzig, bitter-süß, aber nicht zu süß – ist winterliche Marmelade einfach großartig! Noch dazu ist sie einfach gemacht.

Mandarinenmarmelade

Weihnachtliche Mandarinenmarmelade

Weihnachtliche Marmelade ist eine ganz wunderbare Idee für den Adventsbrunch, die Kaffeetafel oder etwa das Weihnachtsfrühstück, zu dem jeder etwas mitbringt, am besten selbstgemacht.
Auch als kleines Geschenk finde ich selbst gemachte Weihnachtsmarmelade bestens geeignet. Eine feine fruchtig-säuerliche Kompositionen gepaart mit Gewürzen ist eine ganz wunderbare Fügung: So kannst Du aus Mandarinen, Grapefruit, Zitronen Orangen aber auch aus Äpfeln, Birnen oder Südfrüchten wie Mango und Kakis zusammen mit Gewürzen wie Zimt, Sternanis, Kardamom und Zimt zauberhafte Kombinationen schaffen, die eine würzige Note erhalten.Ganz lecker finde ich auch, wenn Die Marmelade mit einem Schuss Hochprozentigem angereichert wird wie Rum, Amaretto, Vodka oder Schnaps.

Und weil in ein paar Tagen schon Weihnachten ist, sollten ja auch die Geschenke so langsam fertig gepackt und die Weihnachtspost eingetütet und verschickt werden.

Mandarinenmarmelad

Auf ein Wort zu guten Gewürzen…

Gute Gewürze sind für dieses Rezept essentiell, deshalb gilt es hier zu den besten zu greifen und dazu gehören zweifelsohne die Gewürze der Gewürzmanufaktur Pfeffersack & Soehne entschieden.
Und für dieses leckere Blitz DIY habe ich mich für die Gewürzmischung „Weihnachtsbäckerei“ von Pfeffersack & Soehne entschieden. Darin enthalten sind: Orangenschalen, Zimtblüten, Piment, Paradieskörner, Zimtstangen, Nelken, Sternanis, Rosenblütenblätter, Kardamomsaat und Vanille.

Ich freue mich sehr, dass ich mit der Gewürzmanufaktur einen tollen Kooperationspartner gewinnen konnte. In den nächsten Wochen wirst Du immer mal wieder ein spannendes Rezept mit diesen tollen Gewürzen auffinden.
Für das kommende Jahr habe ich mir außerdem vorgenommen auch Rezepte mit besonderen Gewürzen zu entwickeln und mir mehr Wissen zum Thema Gewürze, deren Wirkung und Einfluss auf Essen und Lebensmittel anzueignen. Gerne teile ich dieses Wissen mit Dir… Sei also gespannt, es wird sich lohnen 🙂

The same Procedure as every year…

In diesem Jahr war ich eigentlich mal wieder ziemlich langsam *lach* es ist eigentlich immer das Gleiche und immer nehme ich mir vor es im nächsten Jahr schneller anzugehen… Pustekuchen… Zum Glück waren wir uns ziemlich schnell einig und so dass das Ideensammeln eher schnell ging. mussten uns nicht allzu lange Gedanken um alles machen.
Aber wer was bekommt, kann ich jetzt nicht verraten, denn es wird ja auch hier gelesen…
Info an allen Lieben: Ich bin mir sicher, es wird Euch gefallen 😉 die Geschenke wurden mit größter Sorgfalt selbst ausgesucht 😉

Mandarinenmarmelade

Immer etwas Selbstgemaches…

Gerade bei Geschenken finde ich ja selbstgemachte Dinge immer schöner und individueller. Deshalb gibt es auch immer etwas Selbstgemachtes mit dazu. Problem dabei ist immer, es gibt so unendlich viele Ideen auch das Internet mit den vielen tollen DIY Blogs und irgendwie reicht ja auch die Zeit nie oder? Nun gut, der Mensch muss sich ja irgendwann entscheiden und so habe ich dann einfach zwei schöne Dinge für jeden gemacht.

Ein Ergebnis ist diese Mandarinenmarmelade mit weihnachtlichen Gewürzen. Wenn man diese Dinge selbst macht, hat das auch den Vorteil, dass man sie zuerst und ganz alleine probieren kann… und ich weiß schon jetzt, dass ich mir davon einen kleinen Vorrat anlegen werde… sie ist einfach göttlich.

Damit Du die Marmelade ohne großen Aufwand schön verpackt verschenken kannst, nehme ich für die Marmelade selbst immer Rundrandgläser*

Wenn Du da etwas Butterbrotpapier um den Deckel mit einer schönen Schleife wickelst und dann dazu noch ein kleines Etikett z.B. stempelst oder schreibst, ist das Geschenk schon erledigt 🙂

Mandarinenmarmelade

Das Rezept

Weihnachtliche Mandarinenmarmelade
 
Zutaten
  • …für sechs 125 ml Gläser
  • 750 g Mandarinen
  • Gelierzucker 2:1
  • Weihnachtliche Gewürze z.B. von Pfeffersack & Soehne
  • oder Pfeffer, Anis, Sternanis, Zimt, Kardamom
  • 50 ml Rum oder Schnaps

  • 6 Einmachgläser à 125 ml
  • Einfülltrichter
Zubereitung
  1. So geht‘s
  2. Nach dem Schälen der Mandarinen hab ich das Fruchfleisch klein gewürfelt und danach noch die Hälfte püriert. Das pürierte Fruchtfleisch wieder zu den gewürfelten Stücken geben und mit Rum und einem Hauch Vanille abschmecken. Danach abtropfen lassen ( Saft auffangen und anderweitig verwenden! ) und das abgetropfte Fruchtfleisch wiegen.

  3. Das Fruchtfleisch wird nun mit der gleichen Menge an Zucker oder Gelierzucker vermengt und ca. 10 Minuten aufgekocht. Danach wird die Gelierprobe durchgeführt: Einfach ein paar Tropfen der Marmelade auf einen kalten Teller geben und durch Kippen des Tellers überprüfen, ob die Marmelade fest wird. Gelingt die Gelierprobe, kann die heiße Marmelade in die vorbereiteten Gläser eingefüllt werden. Die abgebildeten Weck-Gläser sehen zwar sehr schon aus, sind aber für Marmelade nicht optimal, da sie nicht so fest verschließen wie Gläser mit Schraubdeckeln. Wer die Weckgläser verwendet, sollte die Marmelade auch bald verzehren.

Mandarinenmarmelade

Auf ein Wort: Was kaufen wir eigentlich: Mandarinen oder Clementinen?

Die kalte Jahreszeit ist ja faktisch schon da – heute Morgen war es bittere minus 2,5 Grad und ich hab mich mal wieder mega über einen TG Parkplatz gefreut 🙂
In diese Jahreszeit gehören zweifelsohne Mandarinen – oder Clementinen? Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen diesen beiden sehr verwandten Zitrusfrüchten?

Da müsste es doch eine Regelung geben…

Auch wenn die EU so ziemlich definiert, auch den Biegegrad von Bananen, ist man sich hier nicht ganz einig: Die EU klassifiziert einfach alles als Mandarine, auch wenn es sich eigentlich um eine Clementine oder eine Satsuma handelt. Der Handel dagegen deklariert alles als Clementinen.

Mandarinenmarmelade

Dennoch gibt es sie, die Unterschiede

Auch wenn weder Handel noch EU es wissen wollen, rein biologisch gesehen gibt klare Unterschiede zwischen Mandarinen und Clementinen. Der Ursprung der Clementine ist eine Kreuzung zwischen Mandarine und Pomeranze (Bitterorange). Diese Züchtung hat sich vor erst 100 Jahren ein französischer Mönch namens Clément einfallen lassen.

Die Geschichte der Mandarine hingegen ist älter als 3000 Jahre

Mandarinen kommen aus China und werden dort seit über 3.000 Jahren angebaut.
Ihr Name hat die Mandarine wahrscheinlich von der chinesischen Bezeichnung „Mandarin“ ab. So wurden hohe Beamte in orangefarbene Amtstrachten genannt.
Heute werden die Früchte überwiegend im westlichen Mittelmeerraum angebaut. Die Haupterntezeit in Südeuropa beginnt im Spätherbst. Daher kannst Du bei uns die Früchte vor allem von Oktober bis Januar kaufen.

Aber aufgrund vieler Kreuzungen mit anderen Zitrusfrüchten sind rund um den Erdball unzählige Versionen entstanden, so zum Beispiel auch die besonders dünnschalige und saftige Satsuma und die sehr kleine und süße Tangerine.
Beide Sorten erhälst Du in gut sortierten Lebensmittelläden oder auf dem Wochenmarkt.

Aber welche Unterschiede gibt es denn zwischen Mandarinen und Clementinen?

Rein äußerlich gesehen sind sich Mandarinen und Clementinen ziemlich ähnlich, so dass Du die Unterschiede erst beim genauen Hinsehen ausmachen kannst:

  • Der erst klare unterschied ist der, das Clementine keine oder nur sehr wenige Kerne haben.
  • Der Geschmack der Mandarine ist herber und viel intensiver. Die Clementine bringt ein süß-säuerliches Aroma mit sich, das auch nicht so intensiv ist, als das der Mandarine.
  • Clementinen sind in der Regel etwas süßer als Mandarinen. Das liegt an der  Kreuzung mit der Pomeranze. Mandarinen sind dagegen vollmundiger und aromatischer.
  • Am Auffälligsten und am besten sichtbar ist der Unterschied zwischen Mandarine und Clementine bei der Anzahl der Fruchtsegmente. So hat die Mandarine grundsätzlich immer neun Fruchtstücke, die Clementine hingegen zwischen acht und zwölf.
  • Auch ist die Mandarine von ihrer Erscheinung eher rund wie die Orange und ihre Schale ist deutlich dunkler. Clementinen sind eher ellipsenförmig und flach, wodurch sich im Inneren oft ein mittiger Hohlraum bildet.
  • Auch farblich kannst Du einen Unterschied erkennen: Das Fruchtfleisch der Mandarine strahlt kräftig orange, das der Clementine ist eher heller und gelblicher.
  • Ganz wichtig für den Handel ist aber, das sich die Schale der Clementine zwar meist schwerer lösen lässt als die der Mandarine. Sie aber trozt ihres dünneren Erscheinens deutlich robuster ist. Bei der Mandarine ist die sogenannte Losschaligkeit für das leichtere Abpellen der Schale verantwortlich. Damit ist der Hohlraum zwischen Schale und Fruchtfleisch gemeint, der sich vergrößert, je länger die Frucht lagert.

Mandarinenmarmelade

Es gibt auch Gemeinsamkeiten zwischen Mandarinen und Clementinen

Aber wie Du siehst, ist das Linsenspalterei, denn bei all den Unterschieden unterscheiden sich Mandarinen und Clementinen aber eigentlich gar nicht so sehr.
Sowohl Mandarinen als auch Clementinen sind super lecker und bringen ziemlich viele Vitamine mit, die besonders im Winter wichtig sind.

So, jetzt bist Du im Bilde und kennst zumindest den Unterschied 🙂 und eine tolle DIY Idee gibt’s noch dazu 🙂
Die Entscheidung was und wie Du isst, musst Du allerdings selbst treffen *lach*
Ich tendiere ja eher zu den Mandarinen… ich finde, sie schmecken einfach besser…

Verrate mir doch, was Du am liebsten an Selbstgemachtem auch der Küche verschenkst.
In den Kommentaren ist ein kleines Plätzchen dafür…

Zum Weiterlesen hab ich heute das hier:

Ich wünsche Dir für die nächsten Tage nur Schönes, leckeres zum Essen und tolle Momente… genieß diese schöne Zeit noch etwas…

Bis die Tage
Deine Julia

14 Comments

  1. Hallo liebe Julia,

    also deine Marmelade sieht ja mal wirklich so toll aus und klingt sooo lecker!

    Und: vielen lieben Dank, fürs Empfehlen meiner Quittenmarmelade. Heute Abend koche ich gleich wieder Quitten ein – bin ein bisschen spät dran dieses Jahr! 🙂

    Liebe Grüße,
    Tina

    • Liebe Tina, ich bin da schon ein bisschen neidisch… bei uns gab‘s dieses Jahr leider keine Quitten… ? Vorräte auch alle leer… sehr gerne natürlich die Erwähnung ? LG Julia

  2. Oh wie lecker das aussieht! Ehrlich gesagt habe ich Mandarinenmarmelade noch nie ausprobiert… Aber das Rezept hört sich super an mit dem Schuss Rum noch mit drinnen 😀
    Viele Grüße, Yvonne

    • Ohhh mit Rum wäre das sicher auch lecker liebe Yvonne… werde ich mal als Alternative für nächstes Jahr aufnehmen ? LG Julia

  3. Hach, wie fein liebe Julia. Die Marmelade kommt auf jeden Fall auf meine Liste.
    Liebe Grüße, Michael

  4. hannelore leschke

    Danke für das superleckere Rezept. Ich habe Bio-Mandarinen genommen und etwas von der Schale mit reingerieben.
    Viele Grüsse
    Hanne

  5. Liebe Julia,
    Clementinen,Mandarinen,,,ich mag beide,,
    Danke für den ausführlichen Bericht,,,,die Bilder sind toll,,,,wie immer,,,
    Rezept ist gespeicher und wird nachgemacht,
    LG.Bille,

  6. Roswitha Bücker

    Hallo und guten Morgen ?
    Habe gerade Euer tolles Rezept gelesen und würde es gern ausprobieren. Ich hab allerdings eine Frage zu dem Gewürz.
    Wie viel wird davon verwendet und wie wird es in die Marmelade eingebracht? Beutel und wieder entfernen oder wird das ganze gemörsert und bleibt es in der Marmelade??? Wäre sehr dankbar für eine Angabe, dass kommt im Rezept nicht so richtig raus. Vielen Dank Rosi

    • Liebe Roswitha, Du kannst Kräuter und Gewürze entweder in der Marmelade lassen, dann würde ich sie aber erst ziemlich zum Ende gehackt bzw. gemörsert zugeben oder Du kannst sie in einem Gaze-Säckchen oder Einmal-Teebeutel dazu geben und wieder rausnehmen vor dem Abfüllen. Ich hacke die frischen Kräuter meistens bzw. mörsere die Gewürze und lasse sie in der Marmelade, sieht ja auch schön aus. Viele Grüße Julia

  7. Liebe Julia,
    Danke für Deine Antwort. Eine Frage ist aber denoch offen… wieviel Gewürz verwendest Du? Nach Belieben oder 1/2 TL oder…?

    • Liebe Rose, ich mach das immer nach Belieben… bei frischen Kräutern nehm ich meistens 2-3 Stängel, je nachdem wie intensiv sie sind… bei getrockneten eher 1-2 TL, aber es kommt auch hier auf die Qualität an.
      Viele Grüße Julia

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