Macarons – kleine bunte Dingelchen, die verdammt gut schmecken…

…und den tristen, grauen Februar etwas bunter machen!

Was kann man über diese kleinen, wunderschönen, süßen, mega leckeren kleinen Macarons noch sagen. Sie sind einfach himmlisch lecker und in jeder nur denkbaren Geschmackskombination herzustellen…einfach ein Hochgenuss!!! Und weil sie so gut sind, sollte sie auch jeder selbst backen können. Dies ist ein Versuch, Dir meine Version der Macarons zu zeigen, deshalb gleich dreierlei Macarons für Dich.

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Macaron, Baiser, Zitrone, Schokolade, Minze, Lemon Curd

I love Macarons… Dreierlei Macarons

Hat man erst mal seine Leidenschaft für diese kleine Scheißerchen entdeckt, gibt es fast keine Grenzen, ja selbst salzige Macarons sind ein Traum, wobei ich ja viel lieber die süßen, bunten in allen möglichen Geschmacksvariationen bevorzuge… Auch wenn es zu Beginn eine kleine Herausforderung ist, hat man den Dreh erst mal raus, macht es einen Spaß sich daran auszutoben und im Kopf entstehen ständig neue Ideen für die Füllungen, sei es Ganache, Cremès oder Fruchtpasten. Deshalb starte ich gleich mit Dreierlei Macarons.

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Mit ein kleinwenig Übung kann wirklich jeder Macarons herstellen und sich an den kleinen bunten Überraschungen erfreuen. Auch als Geschenk für Freunde sind sie bestens geeignet.

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Vive la France

Mich begleiten diese kleinen Leckereien schon ein Leben lang… aufgewachsen in einem kleinen Ort nahe der französischen Grenze gab’s oft bei mieser Stimmung und grauen Tagen Macarons… Madame Frîche, die Grandmère der kleinen Confiserie in einem kleinen französischen Dorf wusste schon genau was sie tat… sie verschenkte erst eines dieser kunterbunten Kunstwerke an uns Kinder und schon war klar, beim nächsten Einkauf landeten neben dem Baguette und den Pralinen für die Erwachsenen, auch ein paar bunte Macarons im Einkaufskorb…

Dreierlei Macarons…. Klein und bunt und lecker

An diesen tristen und kalten Februartagen denke ich oft daran zurück… bereiten die oft außergewöhnlichen Farben kleine Abenteuer in unserem Gehirn. Man brennt darauf diese zerbrechlichen kleinen Kunstwerke vorsichtig in die Hand zu nehmen… nimmt sie zärtlich in den Mund und beißt ganz vorsichtig ein Stückchen ab. Doch dann zerspringt die außen knusprige Schale am Gaumen… die fruchtige oder schokoladige Ganache zerschmelzt im Mund und verbindet sich mit dem herrlichen Mandelaroma der Schalen…

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Woher kommen diese kleinen Leckereien eigentlich?

Man erzählt sich, die unglückliche Königin Marie-Antoinette sei den Macarons verfallen gewesen.
Das Wort „Macaron“ tauchte in Frankreich erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts auf. Einer Legende zufolge wurde das Mandelgebäck von Catharina de Medici aus Italien mitgebracht, als sie 1533 den französischen Thronfolger heiratete. Bald wurden die Macarons in vielen Nonnenklöstern hergestellt. Die Einnahmen die die Verkäufe einbrachten trugen zum Lebensunterhalt der Schwestern bei. Über die Landes- und Stadtgrenzen hinaus bekannt waren aber vor allem die Kekse aus Nancy, die das Grundrezept für die Macarons lieferten. Dieses Rezepte wurden dann in der Küche des Adels verfeinert.

Marie-Antoinette und die Marcarons

Die ersten gefüllten Macarons gab es schon Mitte des 18. Jahrhunderts. Ähnlich wie bei einem Krapfen kam dafür vor dem Backen ein Klecks Marmelade oder Creme in die Mitte der Mandelmasse – das waren die Macarons der Marie-Antoinette.

Ladurée

Die Pariser Kult Konditorei Ladurée musste also gar nicht mehr so viel tun. Sie hat das doppelte Mararon perfektioniert, verfeinert, aufgehübscht, veredelt und somit ein besonderes Erlebnis für Augen und Gaumen geschaffen. Das war wiederum so gut, dass es ein Luxemburger für die Schweizer Confiserie Sprüngli Ende der 50er Jahre glatt noch einmal erfunden hat – unter dem Namen „Luxemburgerli“.

Jetzt aber genug erzählt… Hol auch Du Dir ein kleinwenig Frankreich nach Hause und stell Dir vor, Du hast diese kleine Leckereien selbst gemacht, genauso wie Du sie liebst…

!!!Aber Vorsicht: diese zuckersüßen Köstlichkeiten haben extremes Suchtpotenzial 🙂 !!!

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Und wie immer gibt es an dieser Stelle noch ein paar Tipps zum Weiterlesen.

Macarons findest Du auch auf diesen wunderbaren Blogs:

Sooo… ich hoffe Du hattest viel Vergnügen beim lesen und noch mehr beim baldigen ausprobieren 🙂

Deine Julia

5 Kommentare

  1. Hallo, die Fotos sind super geworden!

  2. Pingback: Love ist in the air... Herz Macarons zum Valentinstag

  3. Oh liebe Julia!

    Heute hab ich es erst gesehen! das ist ja lieb, das Du auf meinen Blog auch hinweist. Jetzt bin ich stolz wie Bolle!!!

    Mach weiter so tolle Sachen in Deinem Blog! Du bist ein super lieber Mensch, hast tolle Ideen und machst wunderschöne Fotos. Ich lasse mich so gerne von Dir inspirieren! Danke!

    Martina

    • Liebe Martina, das kann ich nur zurück geben. Schön das wir uns kennengelernt haben… auch ich mag Deinen Blog total gerne. Bis ganz bald meine Liebe. LG Julia

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