Chou à la crème – Für Euch und mich gefunden: Buchrezesion – Das neue feine Gebäck aus Frankreich

Chou à la crème* – DAS NEUE FEINE GEBÄCK AUS FRANKREICH Laurant Koumetz & Cyrille Robert, Fotografien von Akiko Ida Umschau Verlag

Eine Chou Buchrezension. Diese kleinen Dinger habe ich ja schon lange in mein Herz geschlossen, aber bisher waren meine Versuche sie selbst herzustellen eher etwas bescheiden.

Samstags in der Stadt beim Stöbern in meinem Lieblingsbuchladen, stach mir plötzlich ein ganz wunderbares Backbuch ins Auge.

Chou Buchrezension, Choux, Brandteig, Umschau Verlag

Ein Buch der extra Klasse: Chou à la crème

Ganz wunderbarer und außergewöhnlicher Einband aus sehr dickem naturfarbenem Karton. Es besticht sozusagen durch schönes Material und eine edle Aufmachung ohne zu protzen… weniger ist hier tatsächlich mehr.

Auf der ersten Seite des Buches findet man liebevoll gezeichnete Chou, die mir Lust auf mehr machen. Im Vorwort wird die Geschichte der Chou dargestellt – sowas finde ich ja immer ganz wunderbar, denn man kann sehen, dass viele unserer Vorfahren vor langer Zeit auch schon Sinn für leckere und kleine Leckereien hatten. Das Vorwort erzählt also die Geschichte der Pariser Konditorei „Popelini“.

Gute Aufteilung

Das Buch ist in verschiedene sehr übersichtliche Kapitel geteilt und startet mit der Einführung. Dort werden Grundtechniken der Chou Zubereitung wie die Herstellung des Brandteiges oder Fondant,  Konditorencrème etc. wirklich gut und Schritt für Schritt vorgestellt. Eine bebilderte Doppelseite zeigt verschiedene Toppings für die unterschiedlichen Chou Rezepte und gibt einen kurzen Überblick welche Zutaten benötigt werden. Es macht mir großen Spaß in diesem Buch zu lesen und die Vorfreude aufs Ausprobieren wächst mit jeder Seite.

Chou Buchrezension, Choux, Windbeutel, Feines Gebäck, Erdbeeren, schöner Tisch

Rezeptevielfalt die mich begeistert

Der Rezeptteil mit insgesamt 51 Rezepten ist aufgegliedert in Klassiker, Chou mit Sahne, Chou Spezial und Torten mit Chou.

Jeweils auf einer Doppelseite wird das Rezept und ein Foto der Chou vorgestellt. Sehr praktisch finde ich, dass in jedem Rezept alle benötigten Zutaten stehen, sodass ein unnötiges hin und her blättern entfällt. Die Zubereitung der einzelnen Schritte ist sehr verständlich und nachvollziehbar dargestellt.

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Welchen nehme ich denn nur?

Die Entscheidung zu treffen welches Rezept ich zubereiten möchte ist mir sehr schwer gefallen, alle Chou sehen ganz zauberhaft aus. Ok, das Rezept mit den Lakritz Chou finde ich kann man vernachlässigen – bin leider kein Fan von Lakritz und Süßholz *schmunzel*

Um nur mal einige Beispiele zu nennen welche wunderbaren Chou es gibt: Karamell, Schoko-Tonka-Cassis, Dulche de leche + Aprikose, Pfirsich Melba, Schwarzer Tee + Sauerkirsche, Cheescake + Heidelbeere, Vanille + Feige und in der Tortenvariante Croquembouche.

Chou Buchrezension, Choux, Windbeutel, Feines Gebäck, Erdbeeren, schöner Tisch

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Zum Schluss gibt es noch einen Plan wie man die Chou am Besten herstellt, sowie Tipps dazu.

Mein Fazit

Ich finde dieses Buch ist ein ganz zauberhaft gestaltetes Buch, dass mit klassischen als auch mit kreativ-modernen Rezepten sowie tollen Bildern glänzt. Beschreibungen und Tipps die es auch für Anfänger einfach machen die Rezepte nachzubacken. Auch fortgeschrittene Bäcker haben an diesem Buch ihre Freude, kann man sich doch bei den Inhalten, die viele neue Kreationen möglich machen austoben. Ich sage also folgendes: Volle Punktezahl bei der Gestaltung des Buches Volle Punktezahl für die Gestaltung der Rezepte Volle Punktezahl für die Kreativität der Rezepte Volle Punktezahl bei der Beschreibung der Zubereitung Volle Punktezahl bei der sehr minimalistischen Gestaltung der Fotos – die Chou sollen im Mittelpunkt stehen und das tun sie. Das einzige was ich hier etwas vermisse, ist zu Beginn des Buches ein Foto der Pariser Konditorei „Popelini“, aber das ist jammern auf hohem Niveau. „Chou à la Crème ist das Leckerste, was Ihr Backofen je gesehen hat. Mit Liebe gemacht, voll im Geschmack und unglaublich abwechslungsreich!“, so schreibt der Verlag auf seinem Einband und er hat Recht…

…und wenn man sie einmal gebacken hat, will an immer wieder!

Und wie die selbstgebackenen Chou tatsächlich aussehen könnt Ihr hier betrachten. Ich finde, das Ergebnis ist ganz wunderbar geworden und sicherlich werde ich jetzt wo ich weiß wie sie gemacht werden, öfter selbst welche backen.

Nur etwas hat mich ein kleinwenig irritiert lieber Ullstein Verlag: Wird Chou nun mit oder ohne x geschrieben 🙂
Je ne sais pas – Je ne connais pas la réponse.
Da muss wohl wieder der liebe Franzose herhalten der neben mir wohnt 🙂

Ihr Lieben, für dieses Buch spreche ich meine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus.
Vielen Dank auch noch einmal an den Umschau Verlag, dass ich die Fotos der Rezepte hier veröffentlichen darf.

Chou à la crème* – Je t’aime 🙂

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